Ich ergreife Partei für ein klimaneutrales Zürich
Als Vater von zwei Kindern ist mir ein konsequenter Klimaschutz ein zentrales Anliegen, damit unser Planet auch für die nachfolgenden Generationen lebenswert bleibt. Zahlbarer ÖV, Sanierungen im Bestand und eine solidarisch finanzierte Solaroffensive gehören zum sozial gerechten ökologischen Umbau, für den ich mich stark mache.

Die Ausgangslage ist klar: Wir müssen so schnell wie möglich Netto-Null erreichen – für die Stadt Zürich gilt das Ziel Netto-Null 2040. An der Umsetzung dafür haben wir in den letzten Jahren intensiv gearbeitet, doch es braucht noch mehr! Ich bin überzeugt, dass Zürich als eine der reichsten Städte der Welt hier eine besondere Verantwortung hat und Vorbild sein muss.
Für netto null braucht es einen klimafreundlichen Verkehr. Die Umsetzung von 50 Kilometern autofreien und sicheren Velorouten ist dafür zentral. Zukünftig soll man in Zürich endlich aufs Velo steigen können, ohne dabei Angst haben zu müssen. Zusätzlich muss Zürich für die Fussgänger:innen attraktiv sein.
Gegenvorschläge zu den Stadtklimainitiativen sind dafür ein wichtiger Meilenstein, denn so können wir in den nächsten 10 Jahren rund 600’000 Quadratmeter Strassenraum zu Grünflächen sowie ÖV-, Velo- und Fussverkehrsflächen umbauen. Das ist wichtig für den klimafreundlichen Verkehr, aber auch wichtig, um die Stadt in der zunehmenden Sommerhitze abzukühlen. Natürlich braucht Zürich auch weiterhin einen guten und zahlbaren ÖV. Ich werde mich für eine schnelle Umsetzung des VBZ-Abos für 365 Franken und einen weiteren Ausbau der ÖV-Infrastruktur einsetzen.

Nicht nur die CO2-Emissionen beim Heizen, sondern auch beim Bau von Gebäuden sind wichtig. Der Abrisswahn in Zürich schadet dem Klima und vernichtet gleichzeitig auch noch tausende bezahlbare Wohnungen! Bezahlbares und klimafreundliches Wohnen heisst also, dass wir das Sanieren und Weiterbauen im Bestand gegenüber dem Neubau massiv stärken müssen.
Daneben müssen wir in den nächsten Jahren bei der städtischen Energieproduktion den Sprung nach vorne schaffen. Die SP hat deshalb mit den Grünen zwei neue Volksinitiativen für eine städtische Solaroffensive lanciert. Ich unterstütze diese voll und ganz und möchte mich als Stadtrat dafür einsetzen, dass Zürich sein Solarpotential endlich auch wirklich ausschöpft!
Schlussendlich ist Zürich auch Standort und Profiteurin des Finanzplatzes. Hier sehe ich eine besondere ökologische Verantwortung. Banken und Versicherungen verantworten mit ihren Geschäften fast zwanzigmal mehr CO2 als die Schweiz im Inland ausstösst. Hier müssen wir als Stadt eine klare Haltung zeigen und uns für die Finanzplatzinitiative einsetzen. Diese zwingt den Finanzplatz auf Geschäfte zu verzichten, welche die Klimakrise verschärfen.

Selbstverständlich darf Klimaschutz nicht auf Kosten derer gehen, die schon heute jeden Franken zwei Mal umdrehen müssen. Im Gegenteil: Ich will einen sozial gerechten Klimaschutz, der die Lebensqualität von allen verbessert und niemanden zurücklässt. Dafür kämpfe ich heute und gerne zukünftig im Stadtrat: 0% CO2, 100% solidarisch!